Neulich kam ich auf die Idee aus Hollunderblüten und Saft Gele zu machen…denn da ich Holunderblüten liebe – besonders ausgebacken in Eierkuchenteig – musste ich das mal ausprobieren. Die erste Runde war sehr experimentel, da ich kein Rezept hatte.
Aber bei der zweiten Runde hab ich für Euch mal die Mengen aufgeschrieben, die ich verwendet habe um super leckeres, süchtig machendes Holunderblütengele zu machen.
Ein Vorteil des Suchproduckts…ich leide an chronischen Einmachglas mangel, aber nach grade mal zwei Tagen hab ich zusammen mit meiner Mutter schon das erste Glas wieder geleert, was jetzt für die zweite runde zum einmachen wieder bereitsteht 🙂

Also ihr braucht für die angegebene Menge 3-4 leere Marmeladengläser (je nach größe)
Als erstes werden die Blüten von den Sorgfältig vom Wegesrand weggefundenen Blütendolden gezupft. Möglichst ohne Stielchen (grünes), denn das schmeckt leicht bitter. Kurz vorm verwelken lassen sich die Blütchen schon fast von selbst von der Dolde schütteln.

Die Gezupften Blüten, und das was danach von den Dolden übrig blieb.

Dann werden die Blüten zusammen mit naturtrüben Apfelsaft und Gelierzucker aufgegossen, einmal kurz durchgerührt und dann über Nachtz zum ziehen abgedeckt in den Kühlschrank gestellt. –> ein kleiner Tipp: Vor dem Abdecken nochmal in die Schüssel schauen…die kleinen schwarzen Käferchen die sich gern im Holunder aufhalten und noch versteckt haben schwimmen jetzt an der Oberfläche und können noch schlle abgefischt und gerettet werden. So bleibt das Gele später auch wirklich vegetarisch 😉

Am nächsten Tag kommt die Masse in einen Topf und wird kurz sprudelnd aufgegocht (ca.2min)

Die Gläser samt Deckel zum Abfüllen sollte man vorher einmal kurz abgekocht haben, damit sie steriel sind.
Dort kommt dann das heiße Gele hinein und wird verschlossen.
Abkühlen lassen – und dann genießen *yamyam*

Hollunderblütengele (für 3-4 Gläser)

12-15 Holunderblüten-Dolden
500g 2:1 Gelierzucker
750ml Apfelsaft naturtrüb (fruchtgehalt 100%)

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